„Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Drömling und Osten Sachsen-Anhalts“
Sachsen-Anhalt: Landesamt für Umweltschutz · (Halle (Saale), Kreisfreie Stadt)
- Auftraggeber
- Sachsen-Anhalt: Landesamt für Umweltschutz
- Ort
- (Halle (Saale), Kreisfreie Stadt)
- Veröffentlicht
- 23.09.2026
- Angebotsfrist
- 18.11.2026
- Hauptgegenstand
- 90700000 — Entsorgung & Umwelt
Aus der Bekanntmachung
Gegenstand des Verfahrens ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen besonders und streng geschützter Amphibienarten im Drömling und im Osten Sachsen-Anhalts. Im Jahr 2027 sollen das gesamte Amphibieninventar sowie an den Laichgewässern vorhandene invasive Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, erfasst werden. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind zudem die Erhaltungszustände zu bewerten. Das insgesamt etwa 1.073,54 km² beziehungsweise 8,43 Messtischblätter umfassende Untersuchungsgebiet ist in vier räumliche Lose aufgeteilt; auf die Lose kann separat geboten werden. Los 1 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Jahrstedt im Westen, Wiepke im Nordosten sowie Solpke und Dannefeld im Süden. Das Gebiet hat eine Fläche von etwa 281,84 km² beziehungsweise 2,21 vollen Messtischblättern. Enthalten sind das Messtischblatt 3431 Parsau anteilig mit etwa 30,45 km² sowie die Messtischblätter 3432 Kunrau mit etwa 125,62 km² und 3433 Solpke mit etwa 125,77 km² jeweils vollständig. Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist. Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen, insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige Nachweise des Herkunftsstaates zulässig. Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder Bilanzen werden nicht verlangt. Los 2 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Breitenrode im Westen, Mieste im Norden, Rätzlingen im Süden und Calvörde im Osten. Das Gebiet hat eine Fläche von etwa 279,30 km² beziehungsweise 2,19 vollen Messtischblättern. Enthalten sind das Messtischblatt 3531 Oebisfelde anteilig mit etwa 28,33 km² sowie die Messtischblätter 3532 Rätzlingen mit etwa 124,91 km² und 3533 Mieste mit etwa 126,06 km² jeweils vollständig.