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Ausschreibungen

FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Ort
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
Veröffentlicht
16.09.2026
Frist (abgelaufen)
27.10.2026
Hauptgegenstand
73000000 — Forschung & Entwicklung

Aus der Bekanntmachung

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde erstmals eine bundesweit einheitliche Analyse von Wildunfällen für den Zeitraum 2012 bis 2017 durchgeführt. Mithilfe geostatistischer Verfahren und geokodierter Unfallpunkte konnten Wildunfallhäufungsstellen in Deutschland identifiziert und visualisiert werden. Das Forschungsvorhaben baut auf diesen Ergebnissen auf und verfolgt das Ziel, ein standardisiertes, bundesländerübergreifend anwendbares Verfahren zur regelmäßigen Identifikation und Bewertung von Wildunfallstrecken zu entwickeln. Grundlage bilden die Daten der Elektronischen Unfalltypensteckkarte (EUSKa). Durch eine transparente und signifikanzbasierte Methodik sollen Wildunfalldichten, Unfallhäufungsstellen und zusammenhängende Wildunfallstrecken zuverlässig ermittelt und priorisiert werden. Darüber hinaus soll eine Grundlage zur Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten von Wildunfällen geschaffen werden. Hierfür wird ein Unfallkostensatz „Wildunfall“ entwickelt, der Unfallanzahl und Unfallschwere in einem Kennwert zusammenführt. Das Verfahren liefert somit eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für Wildunfallpräventionsmaßnahmen und unterstützt Unfallkommissionen bei der Bewertung und Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen.

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