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Ausschreibungen

Neubau eines Gesundheitscampus (Medical School und Ausbildungszentrum)

Westpfalz-Klinikum GmbH

Auftraggeber
Westpfalz-Klinikum GmbH
Veröffentlicht
04.09.2026
Frist (abgelaufen)
06.09.2026
Hauptgegenstand
45210000 — Bauleistungen
Weiterer CPV
45210000 — Bauleistungen

Aus der Bekanntmachung

Die Westpfalz-Klinikum GmbH ("WKK") beabsichtigt, auf dem Pfaff-Areal in Kaiserslautern einen integrierten Medizin- und Ausbildungscampus ("Gesundheitscampus") zu realisieren. Der Gesundheitscampus ist als strategisches Leuchtturmprojekt für die Region Westpfalz angelegt und soll die medizinische und pflegerische Ausbildung an einem zentralen Standort bündeln. Ziel des Vorhabens ist es, den ärztlichen und nichtärztlichen Fachkräftenachwuchs in der Region langfristig zu sichern, Kaiserslautern als Wissenschafts- und Hochschulstandort zu stärken und die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu unterstützen. Die Realisierung des Projekts ist als Kauf einer Eigentumseinheit nach dem Wohnungseigentumsgesetz vorgesehen. WKK wird das in ihrem Eigentum befindliche Grundstück zunächst nach den Vorgaben des WEG teilen. Spätere Teileigentumseinheiten sind dann zum einen die MSK-SE-Einheit und zum anderen die Einheit Ausbildungscampus. Die WKK wird nach Fertigstellung zudem die Ausbildungscampus-Einheit langfristig anmieten. Gegenstand der Ausschreibung ist daher nicht nur die bauliche Errichtung des Gesundheitscampus, sondern auch der Erwerb der Eigentumseinheit Ausbildungscampus und die langfristige Vermietung. Im Ergebnis schuldet der Auftragnehmer daher den Erwerb der Eigentumseinheit, eine verbindliche Bauverpflichtung zur schlüsselfertigen Errichtung des Gesundheitscampus, sowie langfristige Vermietung (10 + 5 +5) der beim Auftragnehmer verbleibenden Einheit. Der Gebäudekomplex wird zudem eine Gastronomieeinheit enthalten, die zur Fremdvermietung bzw. zum Betrieb durch vom Auftragnehmer auszuwählende Dritte vorgesehen ist. Bei der Wahl der Realisierungsvarianten ist der Auftragnehmer frei, sofern die funktionalen, rechtlichen, wirtschaftlichen und terminlichen Mindestanforderungen des Projekts eingehalten werden. - In Betracht kommt insbesondere eine Realisierung durch einen Investor als federführenden Auftragnehmer. In dieser Variante erwirbt der Investor die Eigentumseinheit, übernimmt die Bauverpflichtung, organisiert Planung und Bauausführung eigenverantwortlich und bindet hierfür einen Generalunternehmer, Generalübernehmer oder geeignete Einzelunternehmer ein. - Daneben kommt eine Realisierung durch einen Generalunternehmer oder Generalübernehmer als Auftragnehmer und verantwortlichen Vertragspartner des AG in Betracht. In dieser Variante übernimmt der Auftragnehmer die technische und organisatorische Gesamtverantwortung für Planung und Errichtung des Gesundheitscampus und bindet einen Investor, Finanzierungspartner oder eine Projektgesellschaft ein, die den Erwerb der Eigentumseinheit, die spätere Eigentümerstellung und die langfristige Vermietung der beim Investor verbleibenden Einheit übernimmt. Die vorstehenden Varianten sind nur beispielhaft und nicht abschließend. In allen Varianten muss die Bieterstruktur gewährleisten, dass sämtliche Verpflichtungen aus Erwerb der Eigentumseinheit, Bauverpflichtung, Mietvertrag, Gemeinschaftsordnung und Sicherungskonzept rechtlich verbindlich und wirtschaftlich belastbar erfüllt werden können. Für alle Realisierungsvarianten gilt weiterhin, dass der Gesundheitscampus als einheitliches Vorhaben errichtet werden soll.

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