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Ausschreibungen

Offener Realisierungswettbewerb "Gartenschau 2033" mit Ideenteilen und anschließendem Verhandlungsverfahren Objektplanung Freianlagen

Marbach am Neckar · 71672 Marbach am Neckar

Auftraggeber
Marbach am Neckar
Ort
71672 Marbach am Neckar
Veröffentlicht
23.09.2026
Angebotsfrist
28.01.2027
Hauptgegenstand
71222000 — Architektur & Ingenieurwesen
Weiterer CPV
71000000 — Architektur & Ingenieurwesen

Aus der Bekanntmachung

Die Gemeinde Benningen am Neckar und die Stadt Marbach am Neckar haben sich für die gemeinsame Gartenschau beworben und den Zuschlag für die Ausrichtung der Gartenschau 2033 erhalten. Mit den Daueranlagen, die im Rahmen der Gartenschau entstehen sollen, soll eine ökologische Aufwertung erfolgen, soziale Angebote bzw. Treffpunkte geschaffen und die Verbindung beider Kommunen gestärkt werden. Im Mittelpunkt steht der Neckar als verbindendes Element. Die Neckarauen haben eine hohe ökologische und freiräumliche Bedeutung, die es zu sichern und weiterzuentwickeln gilt. Gleichzeitig sollen neue Aufenthalts- und Erholungsangebote entstehen und vernetzt werden. Dabei ist die bessere fuß- und radläufige Verbindung eine zentrale Aufgabe. Dazu gehört der Brückenschlag als neue Neckarquerung. Ebenso wichtig ist die Überwindung der Höhenunterschiede zwischen den Siedlungsbereichen und den Neckarauen. Die Daueranlagen sollen dauerhaft in die Siedlungsstruktur eingebunden werden. Kulturelle und historische Orte werden gezielt einbezogen und gestärkt. Die Teilräume der Daueranlagen weisen unterschiedliche Qualitäten auf, die herausgearbeitet und weiterentwickelt werden sollen. Naturnahe Bereiche stehen neben siedlungsnahen und kulturell geprägten Räumen. Neue Zugänge und behutsame Gestaltungen sollen bisher wenig erschlossene Orte erlebbar machen. Es werden eigenständige, innovative und identitätsstiftende Konzepte gesucht, die Entwurfsideen entwickeln, die die Bereiche der Daueranlagen neu interpretieren, überraschende Perspektiven eröffnen und eine starke, wiedererkennbare Haltung formulieren. Insgesamt wird ein zusammenhängendes Konzept erwartet, das eine gemeinsame Identität der Daueranlagen schafft und zugleich die Besonderheiten der einzelnen Orte betont. Die Daueranlagen im Realisierungsteil umfassen eine Flächen von rund 21,6 ha.

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